Der Balancierpfad
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Bau einer Uhr mit integriertem Balancierpfad unter Verwendung verschiedener Gesteine

 

Die Idee:

 

An Stelle einer verrotteten Tischtennisplatte sollte eine für Schulkinder interessante und vielseitig nutzbare Möglichkeit treten. Nach langen Diskussionen im Team und nach vielen Entwürfen, die immer wieder verbessert wurden, stand die Idee fest: es soll eine Uhr werden, welche zusätzlich Gelegenheit zum Balancieren gibt. Durch Verwendung unterschiedlicher Gesteinstypen beim Bau der Anlage soll zusätzlich ein geologischer Aspekt einfließen. Des Weiteren soll eine Sonnenuhr integriert werden, an der in den Vormittags- bis Nachmittagsstunden die Zeit i.e. abgelesen werden kann.

 

Die Umsetzung:

 

Zunächst einmal ging es darum, sich eine grobe Vorstellung vom Aussehen der neuen Anlage zu machen. Hierzu eignete sich das Auslegen von Wasserschläuchen auf dem zukünftigen Standort.

 

 

 

 

Der erste Eindruck war gewonnen, es ging nun darum die Frage der Finanzierung zu klären. Nachdem dies erfolgt war und auch der Standort schon feststand, konnte es mit den Bauarbeiten losgehen. Zunächst wurde der innere Ring, also die Uhr bzw. das "Ziffernblatt", in verschiedenen Etappen gebaut. Die roten Steine zeigen jeweils einen Abstand von fünf Minuten an.

 

 

 

 

Es konnte nun mit dem Bau des äußeren Ringes, welcher den Balancierpfad darstellt, begonnen werden. Zu diesem Zweck mussten natürlich die Materialien, also die verschiedenen Gesteine, bestellt und geliefert werden. Zunächst werden Steine für die Stabilität gebende,  äußere Begrenzung gesetzt.

 

 

 

 

Nach Innen wird nun mit der Anlage des Balancierpfades begonnen. Dabei werden die Steine (Granit und Basalt) mit ca. der Hälfte ihrer Länge in der Erde versenkt.

 

 

Parallel hierzu werden die entstandenen, halbkreisförmigen Becken mit Bodenplatten versehen.

 

 

Der Balancierpfad ist nun fast vollständig erstellt, es sind diverse kleine Becken entstanden.

 

 

 

In nächsten Schritt wird jedes der Becken mit einer anderen, in Deutschland vorkommenden Gesteinsart gefüllt. Hierbei werden u.a. die Gesteinsarten Granit, Basalt, Gneis, Marmor und Sandstein  in Form von Split verwendet.

 

 

 

 

 

Jedes der 12 Becken erhält durch entsprechende Steine eine Angabe der Stundenzahl.

 

 

 

Das Baujahr wird in lateinischen Ziffern festgehalten.

 

 

 

 

Mittels einer in der Mitte platzierten Stange sowie von in den Rasen gesetzten Steinen mit eingravierter Stundenzahl ist eine Sonnenuhr entstanden, welche die Uhrzeit i.e. anzeigt.

 

 

 

Die Kombination aus Sonnenuhr, Balancierpfad und Gesteinsbecken ist nun bis auf einige Kleinigkeiten fertig gestellt.

 

 

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